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Wann frieren Kaninchen?
Kaninchen sind nicht besonders kälteempfindlich – selbst Temperaturen deutlich unter dem Gefrierpunkt machen ihnen nichts aus. Unangenehmer ist ihnen große Wärme: Dann legen sie sich in eine Ecke, vermeiden jegliche Bewegung und hecheln regelrecht.
Eigentlich kann man Kaninchen also ganzjährig draußen halten, denn in der Natur leben diese Tiere ja auch draußen. Dort haben die Kaninchen allerdings unterirdische Bauten, in denen es etwas wärmer ist, deshalb sollten Tiere in Außengehegen ein Schlafhäuschen bekommen und viel wärmendes Vita Verde® Alpenwiesen-Heu. Bei sehr großer Kälte muss man außerdem bedenken, dass Frischfutter schnell unverdaulich wird und das Trinkwasser gefriert. Daher füttert man in der Winterzeit lieber mehrmals täglich kleine Mengen und füllt die Trinkflasche jeweils mit warmem Wasser.
Wie leben Kaninchen in der Natur?
Obwohl Zwergkaninchen schon lange als Haustiere gezüchtet werden, sind sie ihren wilden Vorfahren noch immer sehr ähnlich. Sicherlich hat jeder schon Wildkaninchen beobachtet. Und das ist auch kein Wunder, denn diese Tiere sind sehr anpassungsfähig und dem Menschen sogar bis in die Großstädte gefolgt!
In der Natur graben Kaninchen unterirdische Bauten, die weit verzweigt sind und mehrere Ein- bzw. Ausgänge haben. Hier leben die Tiere in einer Kolonie zusammen – mit einer strengen Rangordnung: Es gibt jeweils ein ranghöchstes Männchen und ein ranghöchstes Weibchen.
Als Lebensraum bevorzugen Kaninchen ein trockenes, hügeliges Gelände mit sandigem oder kiesigem Boden. Die Jungen werden nicht im normalen, sondern in einem eigens dafür angelegten Bau geboren und gesäugt. Dieser Bau ist bis zu 200 Meter von dem Wohnbau entfernt und hat nur einen Eingang. Das Muttertier kommt lediglich ein- bis zweimal täglich zum Säugen in diesen Bau.
Sind Kaninchen Nagetiere?
Kaninchen sind tatsächlich gar keine Nager, obwohl dies fälschlicherweise oft angenommen wird.
Zur Ordnung der Nager gehören z.B. die verschiedenen Hamsterarten oder auch Mäuse und Eichhörnchen. Die Kaninchen dagegen bilden zusammen mit den Hasen eine eigene biologische Ordnung, die der „Hasenartigen“. Ein wichtiges Merkmal haben diese Tiere jedoch mit den Nagern gemeinsam: die Nagezähne, die ein Leben lang wachsen. Diese müssen durch hartes Futter, z.B. durch Kräcker®, abgeschliffen und gepflegt werden. Andernfalls würden die Zähne zu lang werden und die Futteraufnahme behindern.
Obwohl das Gebiss von Nagern und Hasenartigen sehr ähnlich ist, liegt hier aber auch ein wichtiger Unterschied: Die Hasenartigen besitzen hinter den oberen Schneidezähnen zusätzlich ein Paar kleine Stiftzähne!
Braucht die Kaninchenmutter Hilfe?
Eine Kaninchenmutter braucht für die Aufzucht ihrer Jungen vor allem Ruhe. Einige Tage vor der Geburt sollte man das Kaninchenheim gründlich reinigen und mit besonders viel Kleintier-Streu auslegen. Ein großes Häuschen ersetzt den Tieren die Höhle, in der die Jungen in der Natur geboren werden würden.
Solange die Jungen noch im Nest sind, sollte man sie möglichst wenig berühren. Der fremde Geruch würde die Mutter irritieren und schlimmstenfalls sogar dazu führen, dass sie die Jungen verlässt. Ein gelegentlicher Kontrollblick in das Nest muss also reichen – die Mutter kann währenddessen mit einem besonderen Leckerbissen abgelenkt werden.
Etwa ab der dritten Woche beginnen die Jungtiere, feste Nahrung zu sich zu nehmen. Dann gibt man beispielsweise das speziell auf Jungtiere abgestimmte VITA® Special Junior, extrakleine Futterkörper für einen optimalen Start in ein langes und gesundes Kaninchenleben.
Wie wurde das Kaninchen zum Haustier?
Urheimat der Wildkaninchen sind die Iberische Halbinsel und Teile Nordafrikas. Kaninchen werden aber schon seit einigen tausend Jahren auch als Haustiere gehalten und gezüchtet. Die Römer hielten die Tiere als Fleischlieferanten und Jagdobjekte in sogenannten Leporarien. Das waren von Mauern umgebene Freigehege, in denen sich die Tiere frei bewegen und richtige Höhlen graben konnten. In den Klöstern Europas widmete man sich später der gezielten Kaninchenzucht. So gab es bald Kaninchen, die viel zutraulicher und vor allem auch größer waren als ihre wilden Vorfahren.
Zwergkaninchen wurden jedoch erst Anfang des 20. Jahrhunderts gezüchtet. Bis dahin waren vor allem große Rassen als Fleischlieferanten interessant. Die älteste Zwergrasse sind die weißen Hermelinkaninchen. Diese Tiere und die später gezüchteten anderen kleinen Rassen wurden schnell als Heim- und Streicheltiere beliebt. Heute sind Zwergkaninchen eines der beliebtesten Heimtiere überhaupt.
Trächtig, oder nicht?
Die Trächtigkeit würde sich nur mit medizinisch-technischer Hilfe ganz sicher feststellen lassen. Es gibt jedoch Hinweise, die die Trächtigkeit eines Zwergkaninchens mit großer Wahrscheinlichkeit bestätigen können: Etwa eine Woche vor der Geburt beginnt das Weibchen mit dem Nestbau. Heu oder Stroh werden zusammengetragen und zu einem kleinen Nest aufgeschichtet, welches mit Fell ausgepolstert wird. Im letzten Teil der Schwangerschaft wird das Weibchen zudem etwas dicker und manchmal kann man fühlen, wenn die Jungen sich bewegen. Wirklich sicher ist man jedoch leider erst, wenn die Jungen da sind.
Übrigens: Die Trächtigkeit eines Zwergkaninchens dauert 28 bis 31 Tage. Kurz vor dem voraussichtlichen Geburtstermin sollte man das Kaninchenheim noch einmal säubern, denn nach der Geburt darf man das Weibchen damit nicht stören.
Gibt es eine „Kaninchensprache“?
Kaninchen geben nur selten einen Laut von sich, den wir Menschen hören können. Trotzdem gibt es sozusagen eine „Kaninchensprache“, wenngleich vieles davon auch Körpersprache ist. Eine Ausnahme ist das Knurren: Hört man diesen Laut, so möchte das Kaninchen lieber in Ruhe gelassen werden.
Sehr auffällig ist das Klopfen mit den Hinterpfoten. So signalisiert das Kaninchen, dass es Gefahr befürchtet. Ein Kaninchen, das klopft, ist aus irgendeinem Grund beunruhigt, auch wenn wir die Ursache vielleicht nicht bemerken. Tiere, die sehr scheu und ängstlich sind, klopfen manchmal so häufig, dass die Pfoten darunter leiden. Solche Tiere benötigen für ihr Kaninchenheim ein besonders ruhiges Plätzchen und viel weiche Kleintier-Streu.
Leckt ein Kaninchen seiner menschlichen Bezugsperson die Hand, so ist dies dagegen eine sehr freundliche Geste. Oft antwortet das Kaninchen so auf ausgiebige Streicheleinheiten. Gleichzeitig ist dies natürlich die Aufforderung, das Tier weiter zu kraulen.
Wie groß wird ein Zwergkaninchen?
Die Bezeichnung Zwergkaninchen beschreibt keine Rasse, sondern ganz allgemein kleine Kaninchen. Bei den großen Rassen gibt es Exemplare, die zwischen 2,5 und mehr als 7 kg wiegen. Diese würde man sicher nicht mehr als Zwergkaninchen bezeichnen – sie sind eher die Riesen unter den Kaninchen. Farbenzwerge, Hermelinkaninchen und andere kleine Rassen wiegen dagegen in der Regel nicht mehr als 1,25 bis 1,5 kg.
Da bei der Zucht von „rasselosen“ Zwergkaninchen keine bestimmten Standards eingehalten werden müssen, kann auch schon mal ein etwas größeres Exemplar darunter sein. Bei genauer Betrachtung ist es eigentlich auch egal, ob unsere Kaninchen einer bestimmten Rasse angehören. Gerade die Mischlinge sind häufig die liebenswertesten Tiere – und sehen zudem oft besonders hübsch aus!
Hund und Kaninchen, geht das?
Tiere sind Individuen mit einem ganz eigenen Charakter. Daher ist es immer schwierig, das Verhalten eines Tieres sicher vorherzusagen. Grundsätzlich muss man natürlich vorsichtig sein, wenn Hund und Kaninchen aufeinandertreffen. Denn Kaninchen zählen immerhin zu den typischen Beutetieren der Wildhunde.
Es gibt jedoch viele Hunde, deren Jagdinstinkt nicht besonders stark ausgeprägt ist. Hier gestaltet sich das Zusammenleben natürlich leichter. Mancher Hund hat ein Kaninchen auch schon unterschätzt und mächtig was auf die Nase bekommen. Danach gehen sich die Tiere meistens für immer aus dem Weg.
Gewöhnt man die Tiere von klein auf aneinander, so können sie auch echte Freunde werden, die sich z.B. zum Schlafen aneinander kuscheln. Unbeaufsichtigtes Zusammensein sollte man allerdings nur gestatten, wenn man sich des Verhaltens seines Hundes wirklich ganz sicher ist.
Fragen zur Ernährung von Zwergkaninchen
Sind Pappe und Papier giftig?
Prinzipiell sind Papier und Pappe eigentlich nicht gefährlich. Die Fasern, aus denen sie bestehen, ähneln sogar denen im Heu.
Da sich auf Papier und Pappe jedoch oft auch Farben und Klebstoffe befinden, die von den Kaninchen mitgefressen werden, können häufiger Verzehr bzw. größere Mengen durchaus schädlich sein. Sicherheitshalber sollte man bedrucktes oder geklebtes Papier oder auch Pappe daher besser nicht herumliegen lassen, wenn das Kaninchen in der Wohnung herumläuft.
Darf ich Futterpflanzen selber sammeln?
Futterpflanzen, die man draußen in der Natur sammelt, können eine wertvolle Ergänzung und Abwechslung für den Speiseplan unserer Zwergkaninchen sein.
Ganz wichtig ist dabei jedoch, dass diese Pflanzen möglichst schadstofffrei sind. Gespritzte Pflanzen und solche von Straßenrändern sind daher tabu. Die Gifte und Autoabgase würden dem Kaninchen schaden.
Besonders beliebt als Futterpflanzen und relativ leicht zu erkennen sind die verschiedenen Arten des Löwenzahns. Aber es gibt auch weniger bekannte Pflanzen, die sich bestens als Futterpflanzen eignen, z.B. Giersch, Hirtentäschelkraut, Sauerampfer, Wegerich, Vogelmiere, Gänseblümchen und natürlich alle Arten von Gräsern. Pflanzen, die man nicht kennt, sollten allerdings nie verfüttert werden – denn schließlich würden giftige Pflanzen dem Kaninchen schaden.
Wie ernähre ich mein Kaninchen artgerecht?
Eine gesunde, artgerechte Ernährung ist das beste Rezept, um Zwergkaninchen ein langes, gesundes Leben zu bescheren.
Wie alle unsere Haustiere stammt auch das Zwergkaninchen von einem Wildtier ab. Die Wildkaninchen haben sich im Laufe der Evolution an eine bestimmte Ernährung und Lebensweise angepasst. Auch wenn Kaninchen schon lange von Menschen gezüchtet werden, so ähneln die Tiere noch sehr ihren Vorfahren. Daher sollte die Natur bei der Ernährung von Zwergkaninchen immer Vorbild sein.
Vitakraft Hauptfutter orientieren sich an den natürlichen Bedürfnissen der Tiere und enthalten alle lebenswichtigen Nährstoffe. Daneben brauchen Zwergkaninchen auch Saftfutter wie z.B. Möhren, Äpfel oder Löwenzahn. Zugang zu Heu und frischem Trinkwasser sollte stets selbstverständlich sein.
Da Kaninchen von Natur aus gewohnt sind, viel Zeit, Kraft und Energie in die Nahrungssuche zu stecken, benötigen sie in der Heimtierhaltung hierfür einen adäquaten Ersatz – schließlich sollen die Tiere nicht unter Langeweile leiden und träge werden! Original Vitakraft Kräcker® sind zu diesem Zweck ideal, denn an diesen leckeren Knabberstangen können sich die Tiere ihr Futter selbst erarbeiten.
Warum weichen die Angaben auf der Verpackung manchmal von denen im Internet ab?
Es kann vorkommen, dass wir die Rezeptur unserer Produkte ändern – beispielsweise um gesetzlich vorgeschriebene Anpassungen durchzuführen oder um das Futter für die Tiere noch schmackhafter zu machen. Eine solche Veränderung der Zusammensetzung erfordert selbstverständlich auch eine Überarbeitung der jeweiligen Verpackung. Ebenfalls kann es sein, dass sich neue Vorgaben des Futtermittelrechts lediglich auf die sogenannte Deklaration des Futters beziehen, die Rezeptur aber unverändert bleibt. Auch in diesem Fall bekommt das Produkt eine neue Verpackung.
Während wir im Internet schnellstmöglich alle Angaben aktualisieren können und ggf. auch das Bild austauschen, finden Sie in der Regel im Einzelhandel für eine gewisse Zeit sowohl Artikel mit der alten als auch mit der neuen Rezeptur, bzw. der alten und der neuen Verpackung.
Dürfen Zwergkaninchen Getreide fressen?
Ja, weil Getreide für Zwergkaninchen ein sehr wertvoller Ernährungsbaustein sein kann. Aus wissenschaftlicher Sicht gibt es auch überhaupt keinen Grund, in der Kaninchenernährung vollständig auf Getreide zu verzichten. Denn entgegen anders lautender Aussagen ist Getreide ernährungsphysiologisch gesehen nachweislich nicht schädlich, sofern es in der richtigen Menge gegeben wird. Und darauf achten wir natürlich! Entscheidend sind die Gesamtzusammensetzung eines Produktes und der komplette Ernährungsplan.
Es ist allgemein anerkannt, dass es für den Menschen unterschiedliche Ernährungsmöglichkeiten gibt. Einige von uns sind z.B. Vegetarier, andere praktizieren Trennkost oder ernähren sich ganz konventionell. In der richtigen Zusammensetzung kann jede Ernährungsform gesund und richtig sein. Und genauso ist es auch bei den Tieren: Auf der Basis der ernährungsphysiologischen Bedürfnisse der jeweiligen Tierart sind verschiedene Ernährungsformen möglich, die jeweils zum Tier und seinem Halter passen müssen.
Aus diesem Grund stellt Vitakraft eine riesige Palette an Produkten für die Tierernährung her. Damit jeder Tierfreund genau die Produkte findet, die zur Ernährungsweise passen, die er/sie für seine/ihre Tiere ausgewählt hat. So können Kaninchen mit Vitakraft z.B. auch 100% getreidefrei (no grain) ernährt werden, also vollständig ohne Getreidekörner, Getreidemehl oder -kleie. Für diese Art der Fütterung eignen sich beispielsweise die Produkte Emotion® SENSITIVE All Ages, LIFE Wellness oder Artikel aus dem Vita Verde® Sortiment.
Mein Kaninchen hat ein Doppelkinn, ist es zu dick?
Nicht unbedingt. Ein solches Doppelkinn heißt beim Kaninchen „Wamme“. Bei manchen Kaninchenrassen gehört die Wamme sogar zum Rassestandard und ist daher nicht zwingend ein Zeichen von Übergewicht.
Ein normales Zwergkaninchen sollte etwa bis zu 1500 g wiegen. Dabei ist allerdings zu beachten, dass viele Kaninchen in Heimtierhaltung keine echten Zwergkaninchen sind und daher erheblich größer werden können.
Hat ein Kaninchen wirklich Übergewicht, so kann die Futtermenge etwas reduziert werden – aber nur langsam und wenig, um Verdauungsstörungen zu vermeiden. Ausreichend Heu wie z.B. Vita Verde® Alpenwiesen-Heu sollte dem Tier immer zur Verfügung stehen. Dieses sogenannte Raufutter brauchen die Kaninchen für ihre Verdauung. Außerdem ist für ein übergewichtiges Tier natürlich Bewegung wichtig, täglicher Auslauf sollte daher zur Pflicht werden.
Besonders empfehlenswert für Tiere, die zu Übergewicht neigen: Emotion® SENSITIVE All Ages. Durch den geringeren Energiegehalt ist hier keine Reduzierung der Futtermenge notwendig – das Tier darf also seine „normale“ Portion fressen.
Zucker im Kaninchenfutter? Darf das sein?
Wussten Sie, dass die allermeisten Vitakraft-Produkte für Nager und Kaninchen nach zuckerfreien Rezepturen hergestellt werden? Bei den Hauptfuttern sind es sogar 95%!
Für einen neutralen Blick auf Zucker und seine Bedeutung muss man zunächst wissen, dass es ganz verschiedene Zuckerarten gibt. Allgemein bekannt sind z.B. Fruchtzucker, Traubenzucker oder Milchzucker. Sie unterscheiden sich nicht nur in der Herkunft, sondern auch chemisch. In der Natur ist Zucker nahezu überall vorhanden, denn er ist das natürliche Produkt der Photosynthese der Pflanzen und wird von allen tierischen Lebewesen als Energielieferant benötigt. Hierzu wird Zucker direkt aufgenommen oder aus anderen Kohlehydraten während des Stoffwechsels freigesetzt.
Sogar im Heu ist Zucker (Fruktane) enthalten, denn Gräser verwenden diesen als primären Energiespeicher. Einige Gräser, die auch auf Weiden und Wiesen zu finden sind, erreichen einen Fruktangehalt von mehr als 10%. Eine zuckerfreie Ernährung von Kaninchen ist daher gar nicht möglich – und wäre auch nicht artgerecht oder gesund. Wichtig und entscheidend sind immer die Gesamtzusammensetzung der Ernährung und die Menge der einzelnen Nährstoffe.
Möchte man aus grundsätzlichen Erwägungen nur Futter mit zuckerfreier Rezeptur verwenden: Vitakraft bietet eine riesige Auswahl! Denn dem größten Teil der Vitakraft-Produkte wird kein Zucker zugesetzt. Dies gilt natürlich vor allem für die Produkte, die in größeren Mengen verfüttert werden, also die Hauptfutter.
Wird Zucker eingesetzt – manchmal ist das z.B. aus technischen Gründen notwendig – achten wir sehr genau darauf, dass der Gehalt an Zucker bzw. die aufgenommene Gesamtmenge gering und angemessen ist. Außerdem gewährleisten unsere Rezepturen und die eingesetzten Rohstoffe und Zuckerarten eine gute Verdaulichkeit.
Fragen zur Haltung und Pflege von Zwergkaninchen
Wie sieht ein gutes Auslaufgehege aus?
Als einfaches Außengehege für Kaninchen reicht eine stabile Konstruktion aus einigen Holzlatten und etwas Maschendraht eigentlich aus. So können die Tiere im Garten Gras fressen und sich austoben, sich aber gleichzeitig nicht einfach im Gebüsch verkrümeln.
Ist das Gehege oben und unten offen, so müssen die Tiere allerdings beaufsichtigt werden: Von oben lauern Gefahren wie z.B. Raubtiere. Mit etwas Anlauf könnte ein Kaninchen außerdem über den Rand des Geheges springen. Als Schutz hilft hier nur ein festes Dach.
Damit unbeaufsichtigte Kaninchen keine tiefen Tunnel graben, kann man auch den Boden sichern, z.B. mit grobem Maschendraht, der aber eigentlich nur eine Notlösung ist. Eine andere, wenn auch viel aufwendigere Methode sind spezielle Steine, mit denen man den Untergrund des Geheges pflastert. Diese Steine haben große Löcher in der Mitte und/oder werden mit großem Abstand zueinander gelegt. So wächst zwar Gras zwischen den Steinen, ein Kaninchen kann aber kein Loch graben.
Brauchen Kaninchen Hilfe bei der Fellpflege?
Kaninchen sind reinliche Tiere, die sich häufig putzen. Trotzdem kann man den Tieren bei der Fellpflege behilflich sein: Kurzhaarige Tiere sollten einmal wöchentlich gebürstet werden, langhaarige ruhig öfter. Auch während des Fellwechsels sollte man häufiger bürsten, um lose Haare zu entfernen und gleichzeitig die Haut zu massieren. Das Entfernen der losen Haare verhindert, dass die Tiere zu viel Fell beim Putzen herunterschlucken und dadurch Verdauungsstörungen verursachen. Und durch eine bessere Durchblutung wird zudem der Aufbau eines neuen, prächtigen Fellkleides unterstützt. Hinzu kommt: Die meisten Kaninchen genießen so eine Bürstenmassage sehr!
Voraussetzung für gesunde Haut und ein schönes Fell ist aber eine ausgewogene Ernährung. Denn Haut- und Fellprobleme können auch Mangelerscheinungen sein! Mit den vielseitigen Produkten von Vitakraft ist die artgerechte und gesunde Ernährung des Zwergkaninchens ganz einfach.
Wie kann ich die Krallen selber schneiden?
Am besten lässt man sich das Schneiden der Krallen zunächst vom Züchter, Zoofachhändler oder Tierarzt zeigen. Danach kann man es aber auch selbst machen:
Zum Krallenschneiden wird eine spezielle Krallenzange verwendet. In den Krallen befinden sich Blutgefäße, die Sie nicht verletzten sollten – daher auf keinen Fall zu tief schneiden! Bei Tieren mit hellen Pfoten kann man die Adern sogar sehen. Bei dunklen Tieren muss man vorsichtiger sein und sich am besten Stück für Stück vorarbeiten. Wichtig ist, dass man das Kaninchen beim Schneiden so gut festhält, dass es nicht zappeln kann. Leichter lässt es sich daher zu zweit arbeiten: Einer hält das Tier, der andere schneidet die Krallen.
Übrigens: Wer seinem Kaninchen Freilauf im Garten ermöglichen kann, muss die Krallen nicht so häufig schneiden. Denn durch das Laufen auf natürlichem Untergrund und vor allem durch das Buddeln nutzen sich die Krallen von selbst ab.
Brauchen Kaninchen ein Häuschen?
In der Natur graben Kaninchen unterirdische Bauten, in die sie bei Gefahr flüchten können. Auch unsere Zwergkaninchen haben gerne eine Höhle, in die sie sich zurückziehen können. Ein Häuschen gehört also zur artgerechten Haltung von Zwergkaninchen dazu.
Ein Kaninchen, das noch etwas scheu ist, wird sich zwar anfangs sicherlich häufiger in seinem Heim verkriechen. Mit etwas Geduld und Liebe wird es aber bald Vertrauen zum Menschen aufbauen. Einem scheuen Tier das Häuschen zu entziehen, damit es sich nicht verstecken kann, ist definitiv keine gute Lösung. Denn das heißt nicht automatisch, dass das Tier auch zahmer ist.
Übrigens: Neugierige Kaninchen springen auch gerne auf das Dach des Häuschens und benutzen es als Ausguck!
Wie bleibt das Kaninchen sauber?
Eine hygienische Haltung von Zwergkaninchen ist mit den vielseitigen Vitakraft-Produkten ganz einfach. Holzverschläge als Käfige sind nicht artgerecht und sollten heutzutage tabu sein. Das Kaninchenheim braucht eine Bodenwanne aus Kunststoff, denn Holz saugt den Urin auf und ist dann Nährboden für Bakterien.
Je nach Größe des Kaninchenheims und Anzahl der Tiere erfolgt die Reinigung etwa ein- bis zweimal wöchentlich, hierfür benutzt man Seifenwasser. In das saubere Kaninchenheim gibt man dann zum Beispiel eine dicke Schicht Kleintier-Streu. Das Naturprodukt aus unbehandeltem Weichholz ist saugfähig und geruchsbindend. Vita Verde® Alpenwiesen-Heu kann man ebenfalls in das Kaninchenheim geben – zum Fressen ist es aber besser in einer Heuraufe aufgehoben.
Eine weiche Unterlage ist für Zwergkaninchen sehr wichtig, denn trotz der dichten Fellschicht haben die Tiere sehr sensible Pfoten.
Brauchen Kaninchen ein Häuschen?
In der Natur graben Kaninchen unterirdische Bauten, in die sie bei Gefahr flüchten können. Auch unsere Zwergkaninchen haben gerne eine Höhle, in die sie sich zurückziehen können. Ein Häuschen gehört also zur artgerechten Haltung von Zwergkaninchen dazu.
Ein Kaninchen, das noch etwas scheu ist, wird sich zwar anfangs sicherlich häufiger in seinem Heim verkriechen. Mit etwas Geduld und Liebe wird es aber bald Vertrauen zum Menschen aufbauen. Einem scheuen Tier das Häuschen zu entziehen, damit es sich nicht verstecken kann, ist definitiv keine gute Lösung. Denn das heißt nicht automatisch, dass das Tier auch zahmer ist.
Übrigens: Neugierige Kaninchen springen auch gerne auf das Dach des Häuschens und benutzen es als Ausguck!
Wie transportiere ich ein Kaninchen?
Früher oder später muss jeder Kaninchenfreund seinen Liebling über kürzere oder längere Strecken transportieren, sei es nach dem Kauf, in den Urlaub oder zum Tierarzt. Damit das Tier diese Reisen unbeschadet übersteht, muss einiges beachtet werden. Im Handel gibt es beispielsweise verschiedene sehr gute Transportboxen. Auch ein kleines Nagerheim eignet sich ausgezeichnet als Reisebox. Damit das Kaninchen sich sicher fühlt, braucht die Transportbox eine dunkle Ecke, in die sich das Tier verkriechen kann. Etwas benutzte Kleintier-Streu aus dem richtigen Kaninchenheim sorgt für den vertrauten Geruch.
Lange Autofahrten sind einigen Kaninchen übrigens ein Gräuel. Wegen ihres feinen Gleichgewichtssinns und Gehörs werden sie regelrecht reisekrank, sie liegen schlapp in einer Ecke und hecheln. Dann wird es höchste Zeit für eine Pause. Wasser sollte man dem Tier während der Fahrt besser nicht geben, da es verschüttet wird. Als Ersatz eignen sich einige Stücke saftiges Frischfutter.
Wie groß muss ein Zwergkaninchenheim sein?
So groß wie möglich! Denn Kaninchen sind sehr bewegungsaktive Tiere, die laufen und springen wollen. Je größer der Platz ist, der hierfür zur Verfügung steht, umso besser.
Einige Kaninchenfreunde halten Kaninchen in großen Freigehegen im Garten oder haben sogar ein eigenes Kaninchenzimmer, das den Tieren zur Verfügung steht. Ist dies nicht möglich, bietet aber auch ein großer und artgerechter Käfig den Kaninchen ein sicheres und schönes Zuhause. Aber bitte nicht vergessen: Genügend Auslauf ist immer Pflicht!
Fragen zum Verhalten von Zwergkaninchen
Wie wird mein Kaninchen stubenrein?
Es gibt viele Zwergkaninchen, die stubenrein sind. Manchen Kaninchen braucht man die Benutzung einer Toilettenkiste noch nicht einmal beizubringen! In der Natur suchen die wilden Kaninchen nämlich auch immer wieder die gleichen Stellen als Toilette auf. Und dieses Verhalten zeigen auch viele unserer Zwergkaninchen noch.
Können die Tiere während des Freilaufs ihr Kaninchenheim betreten, so werden viele die dortige Toilettenecke benutzen.
Auch die Verwendung einer Katzentoilette ist möglich. Gibt man in eine flache Plastikschale Kleintier-Streu und etwas benutzte Streu aus der Toilettenecke des Kaninchenheimes, so reicht der Geruch oft schon aus, um einem Kaninchen den Zweck dieser Schale zu erklären.
Hat das Tiere in einer bestimmten Zimmerecke schon mehrmals gekotet oder uriniert, so platziert man die Toilette am besten dort. Wenn ein Kaninchen sich erst einmal eine Stelle ausgesucht hat, kann man es manchmal nur schwer umgewöhnen.
Was tun, wenn Kaninchen sich streiten?
Kaninchen sind gesellige Tiere, die nicht gern alleine sind. Trotzdem kommt es vor allem zwischen Tieren gleichen Geschlechts oftmals zu Rangkämpfen. In der Natur kann das unterlegene Tier einem ranghöheren aus dem Wege gehen. Im Zwergkaninchenheim ist dies natürlich nicht möglich.
Am besten vertragen sich Zwergkaninchen, die sich schon seit früher Jugend kennen. Dann kann man manchmal zwei Weibchen oder sogar zwei Rammler gemeinsam in einem Kaninchenheim halten. Bei den Rammlern ist es allerdings von Vorteil, wenn sie kastriert sind.
Will man zwei erwachsene Tiere aneinander gewöhnen, so braucht man viel Geduld. Am besten sollten sich die Kaninchen zunächst an den Geruch des anderen gewöhnen. Die ersten Begegnungen müssen unbedingt auf neutralem Boden stattfinden, sonst wird das „erste“ Tier sein Revier gegen den Neuling verteidigen wollen.
Warum fressen Kaninchen Kot?
Der Verdauungstrakt der Kaninchen produziert zwei verschiedene Arten von Kot: Der normale Kot ist fest und rund, der sogenannte Blinddarmkot dagegen ist etwas weicher. Der Blinddarmkot wird meistens nachts ausgeschieden und von den Tieren sofort gefressen. Denn in diesem Kot sind wichtige Nährstoffe – vor allem Vitamin B – enthalten, die das Kaninchen erst richtig aufnehmen kann, wenn sie den Verdauungstrakt zum zweiten Mal passiert haben. Würde man ein Kaninchen am Fressen des Blinddarmkots hindern, so bekäme es schlimme Mangelerscheinungen.
Im Blinddarmkot sind außerdem wertvolle Darmbakterien enthalten, die dem Körper durch das Fressen wieder zugeführt werden. Auch diese Darmbakterien sind sehr wichtig, denn ohne sie würden die Kaninchen ihr Futter nicht richtig verdauen können.
Allgemeine Fragen zu Hunden
Mein Hund ist zu dick, was kann ich tun?
Übergewicht bei Hunden wird oft verursacht durch eine zu hohe Kalorienaufnahme und vor allem durch einen Mangel an Bewegung. Da allerdings auch krankheitsbedingte Ursachen vorliegen können, sollte im Zweifelsfall zunächst der Tierarzt zu Rate gezogen werden.
Meist reicht es schon, die täglichen Spaziergänge auszuweiten oder den Hund mit Ball-, Such- und Laufspielen aktiv und fit zu halten. Außerdem bietet sich ein kalorienreduziertes Futter an.
Schließen krankheits- oder altersbedingte Gründe ein Mehr an Bewegung aus, so hilft der Tierarzt gerne, für den Hund eine ganz persönliche Kombination aus Diät und schonender Bewegung zu finden.
Wie stelle ich fest, ob mein Hund eine Allergie gegen Futter hat?
Auch bei Haustieren treten zunehmend häufiger Allergien auf. Verdauungs- oder Hautprobleme können dann z.B. die Folgen sein.
Zunächst einmal kann man ein Spezialfutter ausprobieren, das nur wenige, ausgewählte Zutaten enthält, die zudem durch ein besonders geringes Allergie-Risiko bekannt sind. In vielen Fällen ist dies schon die Lösung.
Tritt jedoch keine Besserung ein bzw. liegt ein schwerer Verlauf vor, so sollte unbedingt ein Tierarzt aufgesucht werden. Zusammen mit dem Hundehalter wird dann häufig eine sogenannte Ausschlussdiät durchgeführt: Während dieser Diät stehen zunächst nur zwei Futtermittel auf dem Speiseplan, z.B. Huhn und Reis. Nach und nach wird die Liste dann erweitert, um zu sehen, welchen Einfluss die neuen Futtermittel auf das allergene Geschehen haben. Am Ende der Ausschlussdiät weiß der Hundehalter, welche Futtermittel vertragen werden und welche vermieden werden müssen.
Wie setze ich Leckerchen und Snacks richtig ein?
Am häufigsten werden Snacks sicherlich zur Belohnung eingesetzt. Macht der Hund etwas richtig – führt er z.B. eine Anweisung beim Training richtig aus – so gibt es Lob und ein Leckerli. Die Lektion wird dadurch schneller und dauerhafter gelernt, denn es findet ein sogenanntes positives Feedback statt. Snacks sind also eine tolle Hilfe bei der Erziehung! Und wird das Leckerchen dann auch noch aus der Hand gefüttert, stärkt das gleichzeitig die Bindung zwischen Hund und Mensch.
Darüber hinaus sollen Snacks und Leckereien zum Hauptfutter passen und dieses sinnvoll ergänzen. Deshalb gibt es Hundesnacks auch mit speziellen Zusatzfunktionen wie beispielsweise Zahnpflege.
Aus welchem Grund auch immer Sie Ihren Vierbeiner mit Leckerlis verwöhnen: Denken Sie daran, ggf. die Hauptfuttermenge zu reduzieren!
Warum sind pflanzliche Rohstoffe im Futter? Hunde sind doch Fleischfresser.
Ja, Hunde sind Fleischfresser. Dies bedeutet aber nicht, dass sie ausschließlich Fleisch fressen! Wildhunde suchen sich beispielsweise auch Gräser, Kräuter und Früchte. Sie fressen darüber hinaus auch Teile des Magen- und Darminhaltes ihrer Beutetiere oder suchen sich sogar ganz gezielt den Kot von Pflanzenfressern. Einige Hundebesitzer werden vielleicht die Begeisterung ihrer Hunde für Pferdeäpfel kennen? Wildhunde versorgen sich auf diesem Weg mit pflanzlicher Nahrung.
In der modernen und ausgewogenen Hundeernährung werden dem Futter aus diesem Grund von vorneherein leichtverdauliche pflanzliche Rohstoffe zugesetzt. Diese liefern unter anderem verschiedene Vitamine, Kohlenhydrate oder Pflanzenfasern.
Warum weichen die Angaben auf der Verpackung manchmal von denen im Internet ab?
Es kann vorkommen, dass wir die Rezeptur unserer Produkte ändern – beispielsweise um gesetzlich vorgeschriebene Anpassungen durchzuführen oder um das Futter für die Tiere noch schmackhafter zu machen. Eine solche Veränderung der Zusammensetzung erfordert selbstverständlich auch eine Überarbeitung der jeweiligen Verpackung. Ebenfalls kann es sein, dass sich neue Vorgaben des Futtermittelrechts lediglich auf die sogenannte Deklaration des Futters beziehen, die Rezeptur aber unverändert bleibt. Auch in diesem Fall bekommt das Produkt eine neue Verpackung.
Während wir im Internet schnellstmöglich alle Angaben aktualisieren können und ggf. auch das Bild austauschen, finden Sie in der Regel im Einzelhandel für eine gewisse Zeit sowohl Artikel mit der alten als auch mit der neuen Rezeptur, bzw. der alten und der neuen Verpackung.
Wie gewöhne ich meinen Welpen an das Autofahren?
Viele Züchter gewöhnen ihre Welpen schon früh an das Autofahren, das ist z.B. für Arztbesuche sinnvoll. Im neuen Zuhause sollte dieses Training bei Bedarf fortgeführt werden. Interessant ist, dass jedes Tier auf das Autofahren anders reagiert: Manche Hunde finden es toll, andere haben Angst oder sind sehr, sehr aufgeregt.
Bei einigen Hunden benötigt man viel Geduld. Man kann beispielsweise zunächst nur das Ein- und Aussteigen üben und den Vierbeiner dabei stetig loben und belohnen. Dann steigert man die Übungen mit kurzen Fahrten, die nach und nach etwas länger werden. Wichtig ist, dass Hunde im Auto immer gut gesichert werden müssen, zum Beispiel mit einem speziellen Haltegurt.
Allgemeine Fragen zu Katzen
Warum gibt es kein Futter mit Mausgeschmack?
Jeder weiß, dass Katzen in der Natur vor allem Mäuse und kleine Vögel fangen. Aber es ist nicht – wie oft vermutet – der Geschmack, der die Maus so attraktiv für die Katze macht. Die Maus passt schlicht und ergreifend in das natürliche Beuteschema der Katze: Sie ist klein, beweglich und weckt den Jagdinstinkt. Ein Katzenfutter mit Mäusegeschmack würde aus diesem Grund also wenig Sinn machen.
Warum weichen die Angaben auf der Verpackung manchmal von den Angaben auf der Website ab?
Es kann vorkommen, dass wir die Rezeptur unserer Produkte ändern – beispielsweise um gesetzlich vorgeschriebene Anpassungen durchzuführen oder um das Futter für die Tiere noch schmackhafter zu machen. Eine solche Veränderung der Zusammensetzung erfordert selbstverständlich auch eine Überarbeitung der jeweiligen Verpackung. Ebenfalls kann es sein, dass sich neue Vorgaben des Futtermittelrechts lediglich auf die sogenannte Deklaration des Futters beziehen, die Rezeptur aber unverändert bleibt. Auch in diesem Fall bekommt das Produkt eine neue Verpackung.
Während wir im Internet schnellstmöglich alle Angaben aktualisieren können und ggf. auch das Bild austauschen, finden Sie in der Regel im Einzelhandel für eine gewisse Zeit sowohl Artikel mit der alten als auch mit der neuen Rezeptur, bzw. der alten und der neuen Verpackung.
Warum sind pflanzliche Rohstoffe im Futter? Katzen sind doch Fleischfresser.
Ja, Katzen sind Fleischfresser. Dies bedeutet aber nicht, dass sie ausschließlich Fleisch fressen! Wildkatzen suchen sich beispielsweise auch Gräser und Kräuter. Sie fressen darüber hinaus auch Teile des Magen- und Darminhaltes ihrer Beutetiere. Besitzer von Outdoor-Katzen haben sicherlich schon einmal beobachtet, dass die Tiere von einer Maus oft nur die bittere Galle übrig lassen.
In der modernen und ausgewogenen Katzenernährung werden dem Futter aus diesem Grund von vorneherein leichtverdauliche pflanzliche Rohstoffe zugesetzt. Diese liefern unter anderem verschiedene Vitamine, Kohlenhydrate oder Pflanzenfasern.
Was soll ich tun? Meine Katze ist plötzlich unsauber.
Katzen sind Tiere, die liebgewonnene Angewohnheiten nur ungern ändern. Lässt sich eine Veränderung – wie beispielsweise das Anschaffen neuer Möbel oder sogar ein Umzug – dennoch nicht vermeiden, so reagieren manche Katzen mit Unsauberkeit. Dieses Verhalten wird oft auch als „Protestpinkeln“ bezeichnet.
Man kann mit kleinen Tricks versuchen, der Katze die Umstellung zu erleichtern, z.B. indem man zunächst die gewohnte Decke auf das neue Sofa legt. Eine weitere Möglichkeit ist, die Katzentoilette genau „am Ort des Geschehens“ aufzustellen, etwa wenn wiederholt eine bestimmte Stelle auf dem Teppich markiert wird. Tag für Tag wird die Toilette dann etwas verschoben – bis sie dort steht, wo sie eigentlich hingehört.
In der Regel erledigen sich die Unsauberkeitsprobleme nach einiger Zeit. Im Zweifelsfall sollte man jedoch einen Tierarzt aufsuchen, um eine Inkontinenz mit organischer Ursache auszuschließen.
Meine Katze mag ihr Lieblingsfutter plötzlich nicht mehr, warum?
Katzen sind bekannt dafür, ausgeprägte Persönlichkeiten mit einem starken Charakter zu sein. Entscheidungen, die unsere Katzen treffen, können wir nicht immer verstehen. Aber haben Katzen sich erst einmal etwas in den Kopf gesetzt, lassen sie sich nur schwer zu etwas anderem überreden.
So ist es auch beim Futter: Einige Katzen lieben und verlangen nach Abwechslung, andere bestehen monate- oder jahrelang auf das gleiche Futter, um es dann vielleicht ganz plötzlich abzulehnen. In den meisten Fällen ist hierfür keine Rezepturumstellung verantwortlich, sondern lediglich eine Laune der Katze.
Die Katze möchte eine Alternative – und diesen Wunsch darf man ihr gerne erfüllen. Natürlich muss dabei aber immer eine ausgewogene Ernährung im Vordergrund stehen. Verlangt die Katze beispielsweise nur noch Hähnchenbrustfilet, sollte man selbstverständlich nicht nachgeben.
Meine Katze ist zu dick, was kann ich tun?
Übergewicht bei Katzen wird oft verursacht durch eine zu hohe Kalorienaufnahme und durch einen Mangel an Bewegung. Gleichzeitig gibt es aber auch Unterschiede im individuellen Stoffwechsel, so dass eine Katze bei gleicher Futterration unter Umständen schlanker bleibt als eine andere. Auch krankheitsbedingte Ursachen können vorkommen – im Zweifelsfall sollte zunächst der Tierarzt zu Rate gezogen werden.
Meist reicht es schon, die Ernährung der Katze umzustellen, um das Idealgewicht zu erreichen. Hier bietet sich beispielsweise kalorienreduziertes Futter an. Außerdem sollte das Tier häufiger zum Spielen animiert werden.
Schließen krankheits- oder altersbedingte Gründe ein Mehr an Bewegung aus, so hilft der Tierarzt gerne, für die Katze eine ganz persönliche Kombination aus Diät und schonender Bewegung zu finden.
Allgemeine Fragen zu Meerschweinchen
Gibt es wilde Meerschweinchen?
Meerschweinchen werden in Südamerika schon seit tausenden von Jahren als Haustiere gezüchtet.
Es gibt aber auch noch immer wilde Meerschweinchen – die mit unseren Haustieren viel gemeinsam haben: Das Wildmeerschweinchen ist der Vorfahr unserer Hausmeerschweinchen und hat eine graubraune, melierte Farbe. Diese Farbe nennt man Wildaguti. Das flinke, kleine Tierchen bewohnt unterirdische Höhlen – darum haben auch unsere Meerschweinchen gerne ein Häuschen als Unterschlupf.
Wildmeerschweinchen sind gesellige Tiere und leben in kleinen Familiengruppen. Auch unsere Hausmeerschweinchen wollen nicht allein sein und bevorzugen ein Leben zu zweit oder in einer kleinen Gruppe.
Neben dem Wildmeerschweinchen gibt es in Südamerika übrigens noch weitere wildlebende Meerschweinchenarten und Verwandte wie beispielsweise das Wieselmeerschweinchen oder das Zwergmeerschweinchen.
Gibt es Mischlinge zwischen Meerschweinchen und Zwergkaninchen?
Immer wieder hört oder liest man, dass irgendwo auf der Welt Mischlinge von Zwergkaninchen und Meerschweinchen geboren wurden. Wissenschaftlich ist dies allerdings völlig unmöglich. Auch wenn sich die Tiere in vielen Dingen ähneln, so sind Meerschweinchen und Zwergkaninchen nicht sehr eng miteinander verwandt. Sie gehören nicht nur anderen Arten an, sondern sogar unterschiedlichen Gattungen und Familien. Kaninchen sind im Gegensatz zu Meerschweinchen nämlich keine Nagetiere, sondern sogenannte Hasenartige. Tiere, die biologisch betrachtet so weit voneinander entfernt sind, können keine gemeinsamen Jungen haben.
Wie baue ich ein Auslaufgehege?
Sollen die Meerschweinchen im Garten Auslauf haben, ist es sehr praktisch, ein Gehege zu besitzen. So braucht man keine Angst zu haben, dass sich eines der Tiere im Gebüsch versteckt.
Ein einfaches Außengehege ist schnell selbst gebaut: Sie benötigen nur einige Holzlatten und etwas Maschendraht. Aus den Holzlatten errichtet man ein rechteckiges Gestell, das dann mit dem Maschendraht bespannt wird. Es ist auch möglich, ein Gehege nur aus Maschendraht zu bauen. Bilden Sie hierzu aus dem Draht einfach einen Kreis. Der Vorteil ist, dass man dieses Gehege einfach zusammenlegen und platzsparend verstauen kann. Andererseits ist das Drahtgestell allerdings auch ziemlich instabil.
Sollen die Tiere auch unbeaufsichtigt in dem Gehege bleiben, so muss besonders fester Maschendraht verwendet werden. Außerdem braucht das Gehege dann auch ein Dach, damit die Tiere vor Raubtieren geschützt sind. Sicherheitshalber kann man das Gehege zudem mit Zeltheringen im Boden verankern.
Welche Gefahren lauern draußen?
Meerschweinchen sind gerne draußen. Wenn es die Gelegenheit dazu gibt, sollte man ihnen den geliebten Freilauf im Garten gönnen. In den warmen Jahreszeiten ist es sogar möglich, die Tiere ausschließlich draußen zu halten.
Am liebsten laufen Meerschweinchen auf saftigem Gras herum, welches ihnen außerdem auch prima schmeckt. Vor allem, wenn die Tiere im Winter weniger Saftfutter erhalten haben, sollte man bei den ersten Aufenthalten im Freien allerdings darauf achten, dass nicht zuviel gefressen wird, um Verdauungsprobleme zu vermeiden. Haben sich die Tiere an die neue Frischkost gewöhnt, braucht man sich keine Sorgen mehr zu machen. Vorsicht ist jedoch vor giftigen Pflanzen wie z.B. Klettenlabkraut, Wolfsmilchgewächse oder Herbstzeitlose geboten. Bevor man die Tiere auf ein frisches Stück Wiese setzt, sollte man kurz kontrollieren, was dort wächst. Sind unbekannte Pflanzen dabei, geht man besser kein Risiko ein und entfernt diese.
Zudem brauchen die Tiere im Garten ein sicheres Gehege oder ständige Aufsicht, damit sie sich nicht selbständig machen oder von streunenden Hunden oder Katzen angegriffen werden. Ein kleines Schutzdach schützt die Tiere außerdem vor Raubvögeln, Regen und Hitze.
Fragen zur Ernährung von Meerschweinchen
Dürfen Meerschweinchen Getreide fressen?
Ja, weil Getreide für Meerschweinchen ein sehr wertvoller Ernährungsbaustein sein kann. Aus wissenschaftlicher Sicht gibt es auch überhaupt keinen Grund, in der Meerschweinchenernährung vollständig auf Getreide zu verzichten. Denn entgegen anders lautender Aussagen ist Getreide ernährungsphysiologisch gesehen nachweislich nicht schädlich, sofern es in der richtigen Menge gegeben wird. Und darauf achten wir natürlich! Entscheidend sind die Gesamtzusammensetzung eines Produktes und der komplette Ernährungsplan.
Es ist allgemein anerkannt, dass es für den Menschen unterschiedliche Ernährungsmöglichkeiten gibt. Einige von uns sind z.B. Vegetarier, andere praktizieren Trennkost oder ernähren sich ganz konventionell. In der richtigen Zusammensetzung kann jede Ernährungsform gesund und richtig sein. Und genauso ist es auch bei den Tieren: Auf der Basis der ernährungsphysiologischen Bedürfnisse der jeweiligen Tierart sind verschiedene Ernährungsformen möglich, die jeweils zum Tier und seinem Halter passen müssen.
Aus diesem Grund stellt Vitakraft eine riesige Palette an Produkten für die Tierernährung her. Damit jeder Tierfreund genau die Produkte findet, die zur Ernährungsweise passen, die er/sie für seine/ihre Tiere ausgewählt hat. So können Meerschweinchen mit Vitakraft z.B. auch 100% getreidefrei (no grain) ernährt werden, also vollständig ohne Getreidekörner, Getreidemehl oder -kleie. Für diese Art der Fütterung eignen sich beispielsweise die Produkte Emotion® Sensitive Selection oder LIFE Wellness.
Zucker im Meerschweinchenfutter? Darf das sein?
Wussten Sie, dass die allermeisten Vitakraft-Produkte für Nager nach zuckerfreien Rezepturen hergestellt werden? Bei den Hauptfuttern sind es sogar 95%!
Für einen neutralen Blick auf Zucker und seine Bedeutung muss man zunächst wissen, dass es ganz verschiedene Zuckerarten gibt. Allgemein bekannt sind z.B. Fruchtzucker, Traubenzucker oder Milchzucker. Sie unterscheiden sich nicht nur in der Herkunft, sondern auch chemisch. In der Natur ist Zucker nahezu überall vorhanden, denn er ist das natürliche Produkt der Photosynthese der Pflanzen und wird von allen tierischen Lebewesen als Energielieferant benötigt. Hierzu wird Zucker direkt aufgenommen oder aus anderen Kohlehydraten während des Stoffwechsels freigesetzt.
Sogar im Heu ist Zucker (Fruktane) enthalten, denn Gräser verwenden diesen als primären Energiespeicher. Einige Gräser, die auch auf Weiden und Wiesen zu finden sind, erreichen einen Fruktangehalt von mehr als 10%. Eine zuckerfreie Ernährung von Meerschweinchen ist daher gar nicht möglich – und wäre auch nicht artgerecht oder gesund. Wichtig und entscheidend sind immer die Gesamtzusammensetzung der Ernährung und die Menge der einzelnen Nährstoffe.
Möchte man aus grundsätzlichen Erwägungen nur Futter mit zuckerfreier Rezeptur verwenden: Vitakraft bietet eine riesige Auswahl! Denn dem größten Teil der Vitakraft-Produkte wird kein Zucker zugesetzt. Dies gilt natürlich vor allem für die Produkte, die in größeren Mengen verfüttert werden, also die Hauptfutter.
Wird Zucker eingesetzt – manchmal ist das z.B. aus technischen Gründen notwendig – achten wir sehr genau darauf, dass der Gehalt an Zucker bzw. die aufgenommene Gesamtmenge gering und angemessen ist. Außerdem gewährleisten unsere Rezepturen und die eingesetzten Rohstoffe und Zuckerarten eine gute Verdaulichkeit.
Warum weichen die Angaben auf der Verpackung manchmal von denen im Internet ab?
Es kann vorkommen, dass wir die Rezeptur unserer Produkte ändern – beispielsweise um gesetzlich vorgeschriebene Anpassungen durchzuführen oder um das Futter für die Tiere noch schmackhafter zu machen. Eine solche Veränderung der Zusammensetzung erfordert selbstverständlich auch eine Überarbeitung der jeweiligen Verpackung. Ebenfalls kann es sein, dass sich neue Vorgaben des Futtermittelrechts lediglich auf die sogenannte Deklaration des Futters beziehen, die Rezeptur aber unverändert bleibt. Auch in diesem Fall bekommt das Produkt eine neue Verpackung.
Während wir im Internet schnellstmöglich alle Angaben aktualisieren können und ggf. auch das Bild austauschen, finden Sie in der Regel im Einzelhandel für eine gewisse Zeit sowohl Artikel mit der alten als auch mit der neuen Rezeptur, bzw. der alten und der neuen Verpackung.
Mein Meerschweinchen ist zu dick, was kann ich tun?
Ein ausgewachsenes Meerschweinchen sollte etwa 800 bis 1200 g wiegen. Je nach Körperlänge und Statur des Meerschweinchens liegt das Idealgewicht irgendwo dazwischen. Ein deutlicher „Specknacken“ und/oder eine Wamme, also ein Doppelkinn, sind Zeichen für Übergewicht.
Ein übergewichtiges Meerschweinchen darf nun aber keinesfalls einfach auf eine Hungerdiät gesetzt werden! Dies würde schwere Verdauungsstörungen und andere gesundheitliche Probleme verursachen. Wichtig ist eine ausgewogene Ernährung, die neben dem Hauptfutter viel Raufutter (Heu) zur Unterstützung der Verdauung sowie gesundes Saftfutter beinhaltet. Besonders empfehlenswert für Tiere, die zu Übergewicht neigen, ist beispielsweise das Hauptfutter Emotion® Sensitive Selection. Durch den geringeren Energiegehalt ist keine Reduzierung der Futtermenge notwendig – das Tier darf also seine „normale“ Portion fressen.
Entscheidend ist aber auch der Energieverbrauch. Je mehr Bewegung ein Tier hat, umso mehr Kalorien verbraucht es. Auch wenn Meerschweinchen oft als etwas träge gelten: In einem großen Meerschweinchenheim oder beim Freilauf im Zimmer oder im Garten zeigen die Tiere gerne, wie schnell und ausdauernd sie laufen und springen können! Weil Meerschweinchen sehr gesellige, soziale Tiere sind, die sich nur in Gesellschaft von Artgenossen wohlfühlen, sind es oft die allein gehaltenen Tiere, die träge und übergewichtig werden. In der Gruppe animieren sich die Tiere gegenseitig zur Bewegung.
Wie ernähre ich mein Meerschweinchen artgerecht?
Eine gesunde, artgerechte Ernährung ist das beste Rezept, um Meerschweinchen ein langes, gesundes Leben zu bescheren.
Wie alle unsere Haustiere stammt auch das Meerschweinchen von einem Wildtier ab. Diese wilden Meerschweinchen haben sich im Laufe der Evolution an eine bestimmte Ernährung und Lebensweise angepasst. Auch wenn Meerschweinchen schon lange von Menschen gezüchtet werden, so ähneln die Tiere noch sehr ihren Vorfahren. Daher sollte die Natur bei der Ernährung von Meerschweinchen immer Vorbild sein.
Vitakraft Hauptfutter orientieren sich an den natürlichen Bedürfnissen der Tiere und enthalten alle lebenswichtigen Nährstoffe. Daneben brauchen Meerschweinchen auch Saftfutter wie z.B. Äpfel, Gurken, Möhren oder Petersilie. Zugang zu Heu und frischem Trinkwasser sollte stets selbstverständlich sein.
Da Meerschweinchen von Natur aus gewohnt sind, viel Zeit, Kraft und Energie in die Nahrungssuche zu stecken, benötigen sie in der Heimtierhaltung hierfür einen adäquaten Ersatz – schließlich sollen die Tiere nicht unter Langeweile leiden und träge werden! Original Vitakraft Kräcker® sind zu diesem Zweck ideal, denn an diesen leckeren Knabberstangen können sich die Tiere ihr Futter selbst erarbeiten.
Müssen Meerschweinchen trinken?
Meerschweinchen, die ausreichend wasserreiches Saftfutter (z.B. Gurke, Apfel, Paprika) fressen, können theoretisch ohne zusätzliches Wasser auskommen. Wer aber selbst einmal richtigen Durst hatte, wird den Tieren dies aber nicht zumuten wollen. Es ist daher besser, den Meerschweinchen immer Wasser zur freien Verfügung anzubieten – auch wenn sie vielleicht nur gelegentlich davon Gebrauch machen.
Die wirklich benötigte Menge hängt von der Größe des Tieres, der Art des Futters, der Umgebungstemperatur und der Luftfeuchtigkeit ab. Bei ausschließlicher Fütterung mit trockenem Futter können Meerschweinchen bis zu 200 ml täglich trinken. Wird viel saftreiches Frischfutter gefüttert, ist die Menge des benötigten Wasser dementsprechend geringer. Als Getränk für Ihr Meerschweinchen empfiehlt sich beispielsweise auch der Vitakraft Nager-Trank.
Wie lernen Meerschweinchen das Trinken aus der Trinkflasche?
Die meisten Meerschweinchen erlernen die Benutzung einer Trinkflasche schnell. Hält man mehrere Tiere – was auch aus anderen Gründen zu empfehlen ist – lernen jüngere Tiere die Benutzung der Trinkflasche, indem sie den Erwachsenen zuschauen. Man kann den Tieren aber auch auf die Sprünge helfen: Hierzu setzt man das Meerschweinchen sehr dicht vor die Trinkflasche und drückt diese etwas, so dass etwas Wasser an die Schnauze spritzt. Dies wiederholt man an mehreren Tagen. Normalerweise begreift das Tierchen dann recht schnell, woher das Wasser kommt.
Hilft dies alles nicht, so muss man wohl einen Wassernapf verwenden. Dieser sollte besonders schwer und standfest sein, damit er nicht umfällt, wenn die Tierchen ihre Füße auf den Rand stellen. Damit das Wasser nicht so schnell verschmutzt, kann man den Napf am besten etwas erhöht stellen, z.B. auf einen Ziegelstein.
Warum brauchen Meerschweinchen viel Vitamin C?
Meerschweinchen können Vitamin C nicht selbst im Körper bilden und sind daher auf Vitamin-C-haltiges Futter angewiesen. Die verschiedenen Hauptfuttersorten von Vitakraft enthalten speziell für Meerschweinchen eine große Portion des wichtigen Vitamins. Daneben kann man aber auch Saftfutter wie Paprika, Petersilie oder Kiwi füttern, um für zusätzliche Vitamine zu sorgen, oder auch z.B. Vita Fit® Vitamin C bzw. VITA Fit® C-forte.
Tiere, deren Abwehrkräfte gestärkt werden müssen – beispielsweise nach einer Erkrankung oder weil sie draußen gehalten werden – sollten besonders viel Vitamin C erhalten. Vitamin C aktiviert Enzyme und Hormone im Körper und steigert die Abwehrkräfte bei Infektionen und anderen Belastungen (z.B. Stress). Bei einem Mangel kommt es zu einer Erkrankung, die Skorbut genannt wird. Skorbut äußert sich in vielen möglichen Symptomen wie z.B. Bewegungsunlust, Zahnlockerung oder gesteigerter Kälteempfindlichkeit.
Welches Frisch- und Grünfutter eignet sich für meine Meerschweinchen?
Da Meerschweinchen in ihrem Körper kein Vitamin C bilden können, ist Frischfutter wie beispielsweise Paprika, welches viel Vitamin C enthält, eine wichtige Ergänzung für den täglichen Speiseplan. Besonders beliebt als Frischfutter sind z.B. auch Apfel, Gurke, Möhren und auch das Möhrenkraut. Im Sommer kann man auch Gräser, Löwenzahn und Klee für die Tiere sammeln. Aber Achtung: Keine Pflanzen vom Straßenrand pflücken!
Obst und Gemüse aus dem Supermarkt sollten vor der Fütterung gründlich abgewaschen und abgetrocknet werden, da sie manchmal gespritzt sind. Auf einige Sorten verzichtet man besser oder gibt sie nur in Maßen: Kopfsalat etwa ist oft sehr nitrathaltig und einige Kohlarten verursachen Blähungen.
